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Need for Speed Payback Review

Nun ist es wieder soweit Electronic Arts bringt ein neues Need for Speed auf den Markt mit dem Namen Payback. Wir haben uns das Spiel genauer angeschaut und haben unseren Eindruck zusammen geschrieben für Euch.

An Racing Games fehlt es momentan nicht auf der Xbox One, da Forza Motorsport 7 oder Project Cars 2 letzter Zeit erschienen ist gibt es genug Simulation Racing Games, mit Need for Speed Payback gibt es aktuell auch einen neuen Arcade Racer für die Xbox One und dies sogar mit Enhanced Update für die Xbox One X.

Vor 2 Jahren habe die Entwickler einen Neustart der Serie gewagt wo leider bisschen in die Hose ging – mitsamt peinlicher Zwischensequenzen – schneidet sich das Entwicklerteam von Ghost Games eine grosse Scheibe von „Fast & Furious“ ab und entführt euch in das Fortune Valleys wo auch die Geschichte handelt

„Need for Speed: Payback“ spielt mit Hollywood-Anleihen und so sollte niemand eine anspruchsvolle Geschichte erwarten. Stattdessen dreht sich hier alles um den Zusammenhalt der eigenen Crew und um Rache an dem Kartell zu nehmen.

Höhepunkt des Spiels sind zweifellos die wenigen sehr gut gelungenen Blockbuster-Missionen. In diesen Einsätzen geizt Entwickler Ghost Games nicht mit spektakulären Verfolgungsjagden und einer tollen Inszenierung. Ganz egal, ob ihr euch mit Kartellschergen oder der Polizei anlegt – die schnellen Wechsel der Charaktere und ihrer Fahrzeuge funktionieren einwandfrei und unterstreichen die Dramatik. Dazu gibt es natürlich reichlich Schrott: Zerstörte Fahrzeuge crashen in sehr schönen Zeitlupen.

Karten statt Mechaniker

Neu könnt Ihr nach jedem Rennen wo Ihr gewonnen habt Karten gewinnen wo Ihr dann auswählen könnt ob Ihr sie ins aktuelle Auto einbauen möchtet oder in die Garage legen um ein anderes Auto wo Ihr besitzt zu tunen. Optische Tuning Teile schaltet Ihr mit der Zeit frei. Baut Ihr Tuning Teile von gewissen Herstellern ein bekommt Ihr dafür einen Bonus wo Euch mehr Credits bringen.  

Das Kartensystem hat es gerade in der Anfangsphase in sich. Ständig bessert ihr eure Fahrzeuge auf und bekommt so das Gefühl des konstanten Fortschritts. Doppelte Karten verkauft ihr oder tauscht sie gegen Tokens mit denen ihr neue Karten auswürfeln lasst. Steigt ihr dagegen eine Stufe auf, erhaltet ihr als Belohnung eine „Lieferung“ bestehend aus Ingame-Dollars, einen Token und ein Deko-Objekt. Der Hacken vom ganzen sind die sogenannten Loot Boxen wo es leider immer vermehrt in Spielen zu finden sind. Sie beinhalten gleich fünf Objekte und beschleunigen den Spielablauf merklich. Natürlich könnt ihr alles selbst freispielen, doch wer bereit ist Geld zu investieren, kommt zweifellos schneller voran.

Die Höhen und Tiefen der Straße

Das Tuning-System beißt sich zudem irgendwann in den Schwanz. Zwar macht das Aufmotzen der Drift-, Offroad- oder Straßenflitzer absolut Spaß, jedoch könnt ihr Karten nicht mehrfach benutzen. Wechselt ihr also den Wagen, müsst ihr wieder von vorne anfangen. Das wiederum führt zum langatmigen Wiederholen bestimmter Missionen. Dabei überzeugt „Need for Speed: Payback“ auf der Strecke: Die Wagen steuern sich individuell. Fahr- und Geschwindigkeitsgefühl sind klasse. Das Spiel ist ein Fun-Racer, wie er im Buche steht und dadurch findet jeder schnellen Zugang.

Die offene Welt von Fortune Valley ist sehr abwechslungsreich gestaltet so findet man kleiner Städte oder auch einen Flugplatz wo Ihr Euch austoben könnt je nach Auto wo Ihr fährt. Leider ist das Tal bisschen leblos gestaltet da man Fussgänger nicht antreffen wird im Valley. Es gibt einiges zu entdecken im Valley sei es Geschwindigkeitszonen oder auch Tafeln wo man durchfahren oder springen muss um weitere Belohnungen zu bekommen.

Summary
„Need for Speed: Payback“ überholt seinen Vorgänger ohne Probleme, da die Entwickler von Ghost Games von den Fehlern gelernt haben. Das Spiel ist nicht unbedingt das Top Rennspiel wie zum Beispiel Forza Horizon 3 aber macht sicher Spass das ganze Valley zu entdecken und neue Standorte kennen zu lernen. Das Spiel hat manchmal sicher seine Höhepunkte wie die Verfolgungsjagden gegen die Polizei wo sehr schön dargestellt werden. Aber es gibt sicher Abschnitte im Spiel wo die Langeweil sich einschleicht da man nur von A nach B fahren muss. Aber das Spiel ist sicher für Arcade Spieler einen Kaufgrund wo sich das Spiel holen können.
Good
  • grosse Karte
  • viele Fahrzeuge
  • gutes Tuning System
Bad
  • zwischendurch langweilig
7.8
Gameplay - 7.6
Grafik - 8.1
Audio - 7.8
Spielspass - 7.6
Multiplayer - 7.8

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